Kurze Antwort: Welche Franchise ist die richtige?
Die optimale Franchise hängt von Ihren jährlichen Gesundheitskosten ab. Wer weniger als CHF 1’800 pro Jahr an Arzt- und Medikamentenkosten hat, spart mit der höchsten Franchise von CHF 2’500 am meisten Geld. Wer regelmässig Arzt- und Medikamentenkosten von über CHF 3’500 pro Jahr hat, fährt mit der tiefsten Franchise von CHF 300 günstiger.
Der Break-even-Punkt — also die Gesundheitskosten, ab denen sich eine tiefe Franchise lohnt — liegt 2026 bei den meisten Kassen und Kantonen zwischen CHF 1’500 und CHF 2’200 pro Jahr. Die exakte Schwelle hängt von der Prämiendifferenz Ihrer Kasse und Ihrem Wohnkanton ab.
In diesem Ratgeber rechnen wir konkret vor, wie Sie die optimale Franchise für Ihre Situation berechnen — mit realistischen Zahlen aus Zürich für 2026.
Alle Franchise-Stufen 2026 im Überblick
In der Schweiz gibt es für Erwachsene (ab 19 Jahren) sechs gesetzlich festgelegte Franchise-Stufen. Die Franchise ist der Betrag, den Sie pro Kalenderjahr selbst bezahlen, bevor die Krankenkasse Kosten übernimmt.
| Franchise (Erwachsene) | Selbstbehalt (10 %) | Max. Eigenkosten pro Jahr | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| CHF 300 | max. CHF 700 | CHF 1’000 | Chronisch Kranke, Familien mit Kindern, Schwangere |
| CHF 500 | max. CHF 700 | CHF 1’200 | Regelmässige Arztbesucher |
| CHF 1’000 | max. CHF 700 | CHF 1’700 | Durchschnittliche Gesundheitskosten |
| CHF 1’500 | max. CHF 700 | CHF 2’200 | Selten beim Arzt |
| CHF 2’000 | max. CHF 700 | CHF 2’700 | Selten beim Arzt, gute Rücklagen |
| CHF 2’500 | max. CHF 700 | CHF 3’200 | Junge Gesunde, sehr selten beim Arzt |
Für Kinder (0–18 Jahre) gelten andere Stufen: CHF 0, CHF 100, CHF 200, CHF 300, CHF 400, CHF 500 und CHF 600. Der maximale Selbstbehalt bei Kindern beträgt CHF 350 pro Jahr.
Wichtig
Die Franchise gilt pro Kalenderjahr. Am 1. Januar wird sie auf null zurückgesetzt. Zusätzlich zur Franchise zahlen Sie den Selbstbehalt von 10 % auf alle Kosten oberhalb der Franchise — maximal CHF 700 pro Jahr für Erwachsene. Ihre maximalen Eigenkosten betragen also: Franchise + CHF 700 Selbstbehalt.
So berechnen Sie die optimale Franchise
Die Berechnung ist im Kern einfach: Sie vergleichen die jährliche Prämienersparnis einer höheren Franchise mit dem finanziellen Risiko bei höheren Gesundheitskosten.
Die Formel
Jährliche Prämienersparnis = (Prämie bei CHF 300 Franchise - Prämie bei höherer Franchise) x 12
Zusätzliches Risiko = Höhere Franchise - CHF 300 + eventuell höherer Selbstbehalt
Wenn die Prämienersparnis grösser ist als das zusätzliche Risiko, lohnt sich die höhere Franchise — vorausgesetzt, Sie haben die entsprechenden Rücklagen.
Konkretes Beispiel: Zürich 2026
Nehmen wir eine 35-jährige Person in Zürich im Hausarztmodell bei einer grossen Krankenkasse. Die monatlichen Prämien 2026 betragen ungefähr:
| Franchise | Monatliche Prämie | Jahresprämie | Ersparnis ggü. CHF 300 |
|---|---|---|---|
| CHF 300 | CHF 401.30 | CHF 4’815.60 | — |
| CHF 500 | CHF 389.50 | CHF 4’674.00 | CHF 141.60 |
| CHF 1’000 | CHF 365.70 | CHF 4’388.40 | CHF 427.20 |
| CHF 1’500 | CHF 341.90 | CHF 4’102.80 | CHF 712.80 |
| CHF 2’000 | CHF 318.10 | CHF 3’817.20 | CHF 998.40 |
| CHF 2’500 | CHF 294.30 | CHF 3’531.60 | CHF 1’284.00 |
Rechenbeispiel
Vergleich: Franchise CHF 300 vs. CHF 2’500
Jährliche Prämienersparnis: CHF 1’284.00
Zusätzliche Franchise-Differenz: CHF 2’200 (= CHF 2’500 - CHF 300)
Break-even: Wenn Ihre Gesundheitskosten unter CHF 300 pro Jahr liegen, sparen Sie die vollen CHF 1’284. Wenn Ihre Kosten über CHF 2’500 liegen, zahlen Sie CHF 2’200 mehr Franchise, verlieren aber nur CHF 916 (= CHF 2’200 - CHF 1’284). Erst ab Gesundheitskosten von null lohnt sich die hohe Franchise maximal. Die hohe Franchise lohnt sich also, solange Ihre jährlichen Gesundheitskosten im Schnitt unter dem Break-even von rund CHF 1’900 bleiben.
Break-even-Berechnung für alle Franchise-Stufen
Die folgende Tabelle zeigt, bei welchen jährlichen Gesundheitskosten sich der Wechsel von CHF 300 zu einer höheren Franchise lohnt (Basis: Zürcher Prämien, 35 Jahre, Hausarztmodell):
| Franchise | Prämienersparnis/Jahr | Mehr-Franchise ggü. 300 | Netto-Ersparnis (bei 0 Kosten) | Lohnt sich bis Kosten von ca. |
|---|---|---|---|---|
| CHF 500 | CHF 141.60 | CHF 200 | CHF 141.60 | CHF 450 |
| CHF 1’000 | CHF 427.20 | CHF 700 | CHF 427.20 | CHF 900 |
| CHF 1’500 | CHF 712.80 | CHF 1’200 | CHF 712.80 | CHF 1’350 |
| CHF 2’000 | CHF 998.40 | CHF 1’700 | CHF 998.40 | CHF 1’650 |
| CHF 2’500 | CHF 1’284.00 | CHF 2’200 | CHF 1’284.00 | CHF 1’900 |
Die Spalte «Lohnt sich bis Kosten von ca.» zeigt die ungefähren jährlichen Gesundheitskosten, bis zu denen die höhere Franchise günstiger ist als CHF 300. Darüber hinaus fahren Sie mit der CHF 300-Franchise besser.
Wann lohnt sich welche Franchise?
Szenario 1: Junge, gesunde Erwachsene (20–35 Jahre)
Wenn Sie selten zum Arzt gehen — vielleicht einmal pro Jahr zur Grippesaison oder bei einem Sportunfall — und keine regelmässigen Medikamente benötigen, ist die Franchise CHF 2’500 fast immer die richtige Wahl.
Typische jährliche Gesundheitskosten in dieser Gruppe: CHF 200 bis CHF 800. Damit sparen Sie mit der hohen Franchise jährlich zwischen CHF 500 und CHF 1’284 gegenüber der CHF 300-Franchise.
Voraussetzung: Sie haben Rücklagen von mindestens CHF 3’200 (= CHF 2’500 Franchise + CHF 700 Selbstbehalt), um im Ernstfall die Kosten tragen zu können.
Szenario 2: Familien mit Kindern
Bei Familien ist die Situation komplex, da jedes Familienmitglied eine eigene Franchise hat. Kinder gehen häufiger zum Arzt — Kindervorsorge, Impfungen, Erkältungen, kleinere Unfälle.
Empfehlung für Kinder: Franchise CHF 0 oder CHF 100. Die Prämienersparnis bei Kindern ist bei höheren Franchisen minimal (oft nur CHF 5 bis CHF 15 pro Monat), während die Arztkosten regelmässig anfallen.
Empfehlung für Eltern: Abhängig von der individuellen Gesundheitssituation. Wenn ein Elternteil gesund ist und selten zum Arzt geht, kann eine hohe Franchise sinnvoll sein. Der andere Elternteil — etwa bei geplanter Schwangerschaft — sollte eine tiefe Franchise wählen.
Beispiel
Familie Müller in Zürich: Vater (38, gesund) wählt Franchise CHF 2’500 und spart CHF 1’284 pro Jahr. Mutter (36, geplante Schwangerschaft) wählt Franchise CHF 300 — allein die Schwangerschaftsvorsorge kostet CHF 1’500 bis CHF 3’000. Kind (5 Jahre) hat Franchise CHF 0. Gesamtersparnis durch die optimierte Franchise-Strategie: ca. CHF 900 pro Jahr gegenüber der Variante, dass alle CHF 300 Franchise wählen.
Szenario 3: Chronisch kranke Personen
Wer regelmässig Medikamente nimmt, Arztkontrollen hat oder Therapien benötigt, überschreitet die Franchise fast immer vollständig. Bei jährlichen Gesundheitskosten über CHF 3’000 ist die Franchise CHF 300 praktisch immer die günstigste Wahl.
Beispiele: Diabetes (Kontrollen, Medikamente, Teststreifen: CHF 3’000–CHF 6’000/Jahr), Bluthochdruck (Medikamente, Kontrollen: CHF 1’500–CHF 3’000/Jahr), psychische Erkrankungen mit laufender Therapie (CHF 4’000–CHF 10’000/Jahr).
Szenario 4: Personen mit mittleren Gesundheitskosten
Die schwierigste Entscheidung trifft Personen mit jährlichen Kosten zwischen CHF 1’500 und CHF 2’500. Hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.
Bei Gesundheitskosten von rund CHF 2’000 pro Jahr:
- Franchise CHF 300: Gesamtkosten = CHF 4’815.60 (Prämie) + CHF 300 (Franchise) + CHF 170 (Selbstbehalt) = CHF 5’285.60
- Franchise CHF 2’500: Gesamtkosten = CHF 3’531.60 (Prämie) + CHF 2’000 (Gesundheitskosten unter Franchise) = CHF 5’531.60
In diesem Fall ist die tiefe Franchise CHF 300 um CHF 246 günstiger. Aber: Im nächsten Jahr könnten Ihre Kosten deutlich tiefer ausfallen — dann hätten Sie mit CHF 2’500 gespart. Entscheidend ist der Durchschnitt über mehrere Jahre.
Tipp
Schauen Sie auf Ihre letzten 3 bis 5 Jahre: Wie hoch waren Ihre Gesundheitskosten durchschnittlich? Nutzen Sie diesen Durchschnitt als Basis für die Franchise-Wahl — nicht das beste oder schlechteste Einzeljahr.
Franchise und Selbstbehalt: Das Zusammenspiel
Viele Versicherte verwechseln Franchise und Selbstbehalt. Beide zusammen bestimmen Ihre jährlichen Eigenkosten:
- Franchise: Der Betrag, den Sie vollständig selbst tragen (CHF 300 bis CHF 2’500)
- Selbstbehalt: 10 % der Kosten, die über der Franchise liegen — maximal CHF 700 pro Jahr
- Spitalbeitrag: CHF 15 pro Spitaltag (entfällt bei Kindern und jungen Erwachsenen in Ausbildung)
Das bedeutet: Selbst bei der tiefsten Franchise von CHF 300 zahlen Sie nie mehr als CHF 1’000 pro Jahr aus eigener Tasche (plus Spitalbeitrag). Bei der höchsten Franchise von CHF 2’500 beträgt das Maximum CHF 3’200 pro Jahr.
Für eine ausführliche Erklärung von Franchise und Selbstbehalt lesen Sie unseren Artikel Franchise und Selbstbehalt erklärt.
Franchise ändern: Fristen und Vorgehen 2026
Sie können Ihre Franchise einmal jährlich ändern — per 1. Januar des Folgejahres. Es gibt zwei Fristen:
Ordentliche Frist: 30. November
Bis zum 30. November können Sie Ihre Franchise für das nächste Kalenderjahr ändern. Gleichzeitig können Sie auch das Versicherungsmodell wechseln oder die Krankenkasse wechseln. Die Änderung gilt ab 1. Januar.
Ausserordentliche Frist: Ende März (nur Franchise-Erhöhung)
Wenn Sie Ihre Franchise erhöhen möchten (z.B. von CHF 300 auf CHF 2’500), können Sie dies unter Umständen auch per 1. Juli des laufenden Jahres tun. Dies ist jedoch nur in bestimmten Kantonen möglich und nur bei einer Franchise-Erhöhung — eine Senkung ist unterjährig nicht möglich.
Achtung
Wenn Sie die Franchise senken möchten (z.B. von CHF 2’500 auf CHF 300), geht das nur per 1. Januar — mit Frist 30. November des Vorjahres. Verpassen Sie diese Frist, sind Sie ein weiteres Jahr an die hohe Franchise gebunden. Notieren Sie sich den 30. November als Erinnerung.
Häufige Fehler bei der Franchise-Wahl
1. Hohe Franchise ohne Rücklagen
Die Franchise CHF 2’500 spart Prämien, setzt aber voraus, dass Sie im Krankheitsfall CHF 3’200 (Franchise + Selbstbehalt) bezahlen können. Wer diese Rücklagen nicht hat, riskiert finanzielle Engpässe bei einem unerwarteten Spitalaufenthalt oder einer teuren Behandlung.
2. Gesundheitskosten der Vergangenheit ignorieren
Viele wählen die hohe Franchise mit der Überzeugung «ich bin ja gesund». Schauen Sie auf Ihre tatsächlichen Kosten der letzten Jahre. Oft sind es kleine Posten — Zahnarzt (nicht Grundversicherung), Medikamente, eine Physiotherapie — die sich summieren.
3. Frist verpasst
Die Frist 30. November ist nicht verhandelbar. Wer sie verpasst, bleibt ein weiteres Jahr bei der aktuellen Franchise. Besonders ärgerlich, wenn sich die Gesundheitssituation geändert hat — etwa eine geplante Operation oder Schwangerschaft.
4. Hohe Franchise bei Kindern
Die Prämienersparnis bei Kindern ist bei höheren Franchisen gering, während Kinder durchschnittlich häufiger zum Arzt gehen als Erwachsene. Eine Franchise von CHF 0 oder CHF 100 ist für die meisten Kinder die beste Wahl.
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Zusammenfassung: 5 Regeln für die Franchise-Wahl 2026
- Gesundheitskosten unter CHF 1’500/Jahr: Franchise CHF 2’500 wählen — Sie sparen über CHF 1’000 pro Jahr an Prämien
- Gesundheitskosten über CHF 3’000/Jahr: Franchise CHF 300 wählen — jede höhere Stufe kostet Sie mehr
- Unsicher? Franchise CHF 1’500 als Kompromiss — moderate Prämienersparnis bei überschaubarem Risiko
- Rücklagen bilden: Legen Sie die Prämienersparnis auf ein separates Konto — so sind Sie für den Ernstfall gewappnet
- Jährlich prüfen: Ihre Gesundheitssituation ändert sich. Prüfen Sie bis spätestens November, ob die aktuelle Franchise noch passt
Für einen umfassenden Vergleich der Krankenkassen inklusive Prämien lesen Sie unseren Artikel Beste Krankenkasse Schweiz 2026.
Häufig gestellte Fragen
Welche Franchise wählen die meisten Schweizer?
Rund 46 % der Erwachsenen wählen die höchste Franchise von CHF 2’500, etwa 28 % die tiefste von CHF 300. Die mittleren Stufen sind weniger verbreitet. Statistisch lohnt sich für die Mehrheit der Versicherten die hohe Franchise, da die durchschnittlichen jährlichen Gesundheitskosten junger Erwachsener bei CHF 1’200 bis CHF 1’800 liegen.
Franchise CHF 300 oder CHF 2’500 — was ist besser?
Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Wenn Ihre jährlichen Gesundheitskosten regelmässig unter CHF 1’900 liegen, sparen Sie mit CHF 2’500. Liegen sie regelmässig über CHF 2’500, ist CHF 300 günstiger. Im Zweifelsfall rechnen Sie mit dem Durchschnitt Ihrer letzten 3 bis 5 Jahre.
Welche Franchise bei einer geplanten Schwangerschaft?
Bei einer geplanten Schwangerschaft empfehlen wir die Franchise CHF 300. Die Kosten für Schwangerschaftsvorsorge, Geburt und Nachbetreuung belaufen sich auf CHF 5’000 bis CHF 15’000. Zwar übernimmt die Grundversicherung ab der 13. Schwangerschaftswoche die Kosten ohne Franchise und Selbstbehalt, aber die Kosten davor (erste Kontrollen, Ultraschall) fallen unter die reguläre Franchise.
Bis wann kann ich die Franchise ändern?
Die Franchise können Sie bis spätestens 30. November für das folgende Kalenderjahr ändern. Eine unterjährige Änderung per 1. Juli ist nur bei Franchise-Erhöhungen und nur in bestimmten Kantonen möglich. Franchise-Senkungen sind ausschliesslich per 1. Januar möglich.
Welche Franchise für Kinder?
Für die meisten Kinder empfehlen wir die Franchise CHF 0. Kinder gehen häufiger zum Arzt (Vorsorge, Impfungen, Kinderkrankheiten), und die Prämienersparnis bei höheren Kinder-Franchisen ist gering — oft nur CHF 5 bis CHF 15 pro Monat. Bei der CHF 0-Franchise übernimmt die Kasse ab dem ersten Franken.
Was ist der Unterschied zwischen Franchise und Selbstbehalt?
Die Franchise ist der jährliche Fixbetrag, den Sie zuerst selbst zahlen (CHF 300 bis CHF 2’500). Der Selbstbehalt ist eine prozentuale Beteiligung von 10 % auf alle Kosten oberhalb der Franchise, maximal CHF 700 pro Jahr. Beide zusammen ergeben Ihre maximalen jährlichen Eigenkosten. Für eine ausführliche Erklärung lesen Sie unseren Ratgeber zu Franchise und Selbstbehalt.
Muss ich Rücklagen haben für eine hohe Franchise?
Ja, unbedingt. Bei einer Franchise von CHF 2’500 müssen Sie im schlimmsten Fall CHF 3’200 aus eigener Tasche zahlen (CHF 2’500 Franchise + CHF 700 Selbstbehalt). Wenn Sie diese Summe nicht kurzfristig aufbringen können, ist eine tiefere Franchise die sicherere Wahl — auch wenn sie auf dem Papier teurer ist.
Lohnt sich eine hohe Franchise auch langfristig?
Ja, besonders langfristig. Selbst wenn Sie in einem einzelnen Jahr hohe Gesundheitskosten haben, gleicht die Prämienersparnis der anderen Jahre das meist mehr als aus. Beispiel: Bei CHF 1’284 jährlicher Ersparnis (Franchise CHF 2’500 vs. CHF 300) sparen Sie in 5 Jahren CHF 6’420. Selbst wenn Sie in einem dieser Jahre CHF 2’200 mehr an Franchise zahlen, bleiben Sie mit CHF 4’220 Nettoersparnis im Plus.
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