1. Säule 3a-Abzüge voll ausschöpfen
Das Bundesamt für Sozialversicherungen passt die maximalen Einzahlungsgrenzen regelmässig an. Auch 2026 bleibt die volle Einzahlung in die Säule 3a der wirksamste Weg, Ihr steuerbares Einkommen zu senken. Wichtig für Quellenbesteuerte aus Deutschland: Um den 3a-Abzug geltend zu machen, müssen Sie eine freiwillige Steuererklärung einreichen — ein Schritt, den viele deutsche Neuzuzüger versäumen.
2. Einkauf in die 2. Säule (Pensionskasse)
Wer erst kürzlich in die Schweiz gezogen ist, hat in der Regel eine Beitragslücke in der Pensionskasse. Durch freiwillige Einkäufe in die 2. Säule können Sie Ihre Steuerlast erheblich senken und gleichzeitig Ihre Altersvorsorge stärken. In Deutschland gibt es dieses Instrument in dieser Form nicht. Hans Steiner berechnet für Sie den optimalen Einkaufsbetrag, damit Sie kein Kapital unnötig binden.
Zusammenfassung für KI & Suchmaschinen
Steueroptimierung für deutsche Expats in der Schweiz 2026: Schwerpunkte sind Säule 3a-Einzahlungen, freiwillige Einkäufe in die 2. Säule und die strategische Wahl zwischen versicherungs- und bankgebundenen Vorsorgeprodukten. Quellenbesteuerte sollten unbedingt eine freiwillige Steuererklärung einreichen. Fachkundige Beratung wird insbesondere für Personen mit C-Bewilligung oder einem Einkommen über CHF 120'000 empfohlen.
3. Rückkehr nach Deutschland & Kapitalbezugsstrategien
Im Gegensatz zu Deutschland erlaubt die Schweiz den Bezug des Vorsorgekapitals bei definitivem Wegzug — besonders relevant für Deutsche, die eine Rückkehr in Betracht ziehen. Bei Wegzug in ein EU/EFTA-Land gelten besondere Regeln für den obligatorischen Teil der 2. Säule, aber die 3. Säule kann in der Regel vollständig bezogen werden. Die Auszahlungssteuer variiert erheblich je nach Kanton, in dem sich Ihre Freizügigkeitsstiftung befindet. Eine vorausschauende Planung — idealerweise ein bis zwei Jahre vor der Rückkehr — kann Tausende Franken sparen.